Montag, August 20, 2007

Ninjas in Altona























Ein kurzer Ausflug nach Altona stand auf dem Programm nachdem mir heute morgen einfiel: Montags Museumsruhetag. Mist. Also Geschenk fuer Niyma besorgen und nebenbei ueber sensationelle Ninja-Kopfbaender stolpern. Grosses Geschrei im Laden: "Wir wollen die. Bitte!" Ich hatte die schon laengst heimlich gekauft. Mit Hilfe von Verkaeuferinnen und Kundinnen. Einer lenkte ab. Eine packte ein. Ich bezahlte.

Erst eine Stunde spaeter zauberte ich die Ueberraschungen aus meiner Tasche hervor. "Mami, Du bist die beste Mami auf der ganzen Welt!"

Hoffentlich merken sich die beiden das fuer die naechtse Streiterei, wenn ich wieder "gemein" bin!

Donnerstag, August 16, 2007

Elvis lebt!












Heute ist Elvis' 30. Todestag. Also ziehe ich mein Elvis T-Shirt an und hoere mit Caesar und David den King. Und dann hab ich noch diese Beweise in meinen Bilderordnern entdeckt. Damals 2000 in Las Vegas, da schritt ich noch mit Elvis zum Traualtar. Und den bekloppten Moechte-gern-Impersonator mit der Elvis-Brille traf ich 2007 in einem Supermarkt in New Jersey. Wer hat dem nur gesagt, dass er einen auf Elvis machen sollte?

Safari-Tour


Gruppenbild mit Jutta! (links in orange)

Drehwurm























Nach so vielen Tieren und Busfahrten war der Bewegungsdrang gross und der Freizeitpark nur wenige Schritte entfernt. Also rein in die Karussells. Und davon gab es reichlich. Es gab Karussells mit Raupe Nimmersatt und Batman. Mit Teetassen und Flugzeugen. Mit Walen, Schwaenen und Disney-Enten. Die Hauptsache war, es drehte sich!

Um 17 Uhr trafen sich alle Gruppe wieder am Bus und mit lautem Stimmengewirr & Motorengeraeusch wurden wir zurueck zur Sternschanze gebracht. Ein abenteuerlicher Tag lag hinter uns.

Heia, Safari!

Begegnungen























In einem doppelstoeckigen Safaribus fuhren wir durch das Freigehege. Vorbei an Bisons und Antilopen. Eine Giraffe, die wohl den Busfahrer kannte, steckte ihren Kopf soweit in den Bus hinein, dass die Kinder sich gar nicht mehr beruhigen wollten. Weiter ging es zu den Loewen und vorbei an den Tigern. Die allerdings durften ihre Koepfe nicht zu uns hinein stecken. Alle Fenster & Tueren waren dicht.

Bei den Rehen, Eseln, Ponys und Ziegen durften die Kinder raus. Fuer einige wirklich das erste Mal, dass sie Tiere (ausser im Fernsehen) sahen.

Mittwoch, August 15, 2007

JC-Tour

Abfahrt 10 Uhr. Ziel Safari-Park, Hodenhagen. Das JesusCenter lud die Kinder ein und ich war auch dabei. Caesar und David freuten sich besonders Eddie und Pickie wieder zu sehen.

Und dann kam auch schon der Bus. Die altbewaehrte Alternativ-Busreise hatte dieses Mal den amerikanischen Schulbus geschickt. Sensationell. Aber stilvolles Reisen kann auch ziemlich anstrengend sein und so ein alter Schulbus recht laut. Die gefuehlte Geschwindigkeit liegt ausserdem weit ueber der eigentlichen Stundenkilometerzahl.

Im Park dann teilten wir uns in mehrere Gruppen auf. Unsere Gruppe (braune Buttons) taufte ich die St. Pauli-Gruppe. Natuerlich gehoerten Caesar & David dazu. Ausserdem ihr neuer Freund Emir und die Zwillinge Lone & Marla. Eine besonders nette und sehr harmonische Bande von Kleinkindern.

Dienstag, August 14, 2007

Sternenfahrt























Das Programm des Hamburger Ferienpasses kann sich wirklich sehen lassen. Heute brachte ich die Jungs zur Sternenwarte nach Bergedorf und natuerlich waren die Sterne, das Universum und der ganze Rest das Thema. Leider durfte ich nicht dabei sein. Schweren Herzens gab ich die beiden ab, wuenschte ihnen einen wunderbaren Tag und liess sie ziehen.

Mit etwa 40 anderen Kindern, alle im einheitlichen Planetarium-Sternenwarten-T-Shirt, jeder Menge Aufpasser & Aufgaben fuhr die Horde etwa zum Planetarium und sah dort den Film Meine Heimat - Unser Blauer Planet. Durch eine Teleskop durften sie auch sehen. Und kann man Caesar und David Glauben schenken, sahen sie den Jupiter, den groessten Planeten, der ganz aus Gas ist und auch den kleinesten Planeten Pluto (der ja gar keiner mehr ist). Und die Sonne sahen sie auch. Auf dem Nachhauseweg wurde ich mit dem neuen Wissen geradezu bombadiert. Herrlich! Ich glaub' naechste Woche geh ich mit den beiden mal allein ins Planetarium. Dann koennen sie mir ja alles erklaeren, meine kleinen Schlaukoepfe.

Montag, August 13, 2007

Big Boys























Schoen, wenn der Tag mit einem: "Mami kuck mal ich hab' einen Nasenring!" beginnt. Da koennte man doch glatt glauben, dass die Naehe zum Tattoostudio Wirkung zeigt.

Wie gut, wenn der Tag dann mit den Jungs aus Muenchen weiter geht. Und da beschwerte sich heute Merlin. Und das zu Recht. Er fragte Bettina: "Mami haben mich die Jungs denn gar nicht lieb?" Denn jedesmal, wenn die Muenchner auftauchen, starten die Jubelschreie meiner Jungs. Und die hoeren sich dann so an: "Leonard. Leonard. Leonard." Kein Merlin. "Merlin. Merlin. Merlin" Aber so ist das nun mal mit den groesseren Jungs. Die ueben eine unglaubliche Fazination auf kleine Jungs aus. Merlin moegen sie trotzdem genauso gern.

Nach Piazza, Spielplatz. Wasserpumpe. Kletterspinne. Fussball spielen und wieder Piazza loeste ich mein Versprechen ein. Ich hatte "Starwars - Episode 1" besorgt.

Jetzt sind die Muenchner wieder weg. Bis zum naechsten Jahr Jungs!

HafenCity


































Nach soviel lehrreicher Information musste Action auf den Plan. Ab zu den Magellanterassen, die heute deutlich belebter waren, als bei unserem letzten Besuch. Hier in der neuen HafenCity und das hatten wir gerade beim Gang durch die Speicherstadt gelernt, leben die Menschen auf "hoeherem Niveau", was bei den qm-Preisen kein Wunder ist. In der Speicherstadt darf zum Beispiel niemand wohnen, weil die Strassen allesamt bei einer Sturmflut ueberflutet werden. Die HafenCity ist aus diesem Grunde auf Sandhuegeln gebaut, liegt somit hoeher und ist vom Sturmwasser nicht gefaehrdet.

Heute war der Spieltiger mit allerlei Geduld- und Gleichgewichtsspielen hier eingezogen. Die Kinder konnten ausserdem aus Sandsteinkloetzen Skulpturen zaubern oder bei Bedarf mit Bauhelm und Arbeitshandschuhen ausgestattet gleich ganze Haeuser mauern.

Wir Muetter genossen derweil die beiden besten Plaetze am Platze und liessen uns in roten Liegestuehlen in der ersten Reihe (mit stetem Blick auf die Aktivitaeten der Kinder) die Sonne ins Gesicht scheinen. Eine Weinschorle in der Hand - so schmeckt der Sommer!

Piratengold


































Wir verabredeten uns mit den Muenchnern zur Speicherstadt Entdeckungstour. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir mit geschultem TourGuide durch die Schluchten der alten Kontorhaeuser. Die Kinder lernten, dass hier frueher per Schiff angelegt wurde, um die Ware in den Speichern zu lagern etwa Kaffee, Tee - auch Gewuerze. Heute lagern hier hauptsaechlich Teppiche aus dem Orient und David wusste auch sofort, wo die herkommen. Naemlich aus Afghanistan. Das hatten wir vor ein paar Tagen im afghanischen Museum gleich um die Ecke gelernt.

Anschaulich wurde den Jungs gezeigt, wie Ebbe & Flut funktionieren. Und dazu gab es dann die Geschichte vom Reh im Matsch der Fleete. Von Klaus Stoertebeker, DEM Hamburger Piraten wurde erzaehlt. Leider waren mir die letzten Bilder (aufgespiesste Totenkoepfe) etwas zu anschaulich. Caesar & David jubelten. Und dann wurde uns auch noch verraten, wo genau der Pirat sein Gold versteckte. Zu dumm, dass ich nicht schwindelfrei bin. Es klebt oben an der Kirchturmspitze St. Katharinen.

Zum Abschluss des Rundgangs kletterten wir dann die Stufen hoch ins Speicherstadtmuseum. Dort wurde dann nochmal gezeigt, wie die Warensaecke hoch in den dritten Stock geholt wurden, mit welchen Handwerksgeraeten damals gearbeitet wurde und eine echte Kakaobohne zum Probieren gab's auch noch.

Freitag, August 10, 2007

Bio-Bauernhof


































Warum fliegen die Gaense auf dem Bauernhof eigentlich nicht weg? Wie unterscheidet sich ein weibliches Kuhhorn von einem maennlichen? Und wie genau kommt eigentlich die Milch aus der Kuh? Diese und andere Fragen wurden uns heute auf dem demeter-Bauernhof Gut Wulfsdorf nahe Volksdorf erklaert und vorgefuehrt. Ein echter Erlebnistag, der es laut Ferienpass auch sein sollte und war. Gaense, Kuehe, Kaelber, Saeue & Eber, wilde Katzen und Ponys. Es gab viel zu sehen und zu riechen. Im Schweinestall mussten wir uns unsere stadtbekannten Nasen zuhalten. Das war ein Gestank. Dabei "ist heute die Luft hier drin besonders gut!" verriet uns der TourGuide Lars Warncke. "Von Gestank kann man erst im Winter, wenn alle Fenster dicht sind reden."

Zum Schluss gab es dann noch ein Glas frische Roh-Kuhmilch. Fuer Caesar und David "die beste Milch der Welt! MMMhh lecker!"

Donnerstag, August 09, 2007

Faces























Im Museum fuer Kunst & Gewerbe holten wir uns Auftragskarten fuer einen Kinder-Fotowettbewerb ab. Das Motto lautet: Gesichter der Stadt fotografieren. Aber keine echten sondern abstrakte Gesichter. Mit Fotoapparaten und offenem Blick fingen wir schonmal zwei Gesichter ein. Dann waren die Akkus leer.

Auf dem Rathausmarkt sprang uns Charlotte entgegen. Den Rest des Tages buddelten David & Caesar auf dem Spielplatz in der Gruenen Flora. Dem Himmel sei Dank, die Wasserpumpe war an.

Mittwoch, August 08, 2007

Gewuerz-Weltreise

Spicy's Gewuerzmuseum war nur eine Etage hoeher. Also rochen, schnueffelten und schnupperten wir an so manchem Gewuerz aus dem einen oder anderen fernen Land: brasilianischer schwarzer Pfeffer, italienisches Basilikum, aegyptisches Kardamom, Vanille aus Madagaskar und Kuemmel aus der Tuerkei. Mal war's ein wahrer Wohlgeruch. Mal ein Kribbeln in der Nase, das in einem explosionsartigen Niesanfall endete.

Caesar steckte seine Nase und seine Finger zu sehr in die geriebenen Chilischoten und weinte, weil ihm der Mund dann so sehr brannte.

Ich hoere schon heute abend die letzte Frage des Tages: "Mami, was machen wir morgen?" Mal sehen!