Dienstag, August 05, 2008

Hochwasser

Steff fuhr am Montag morgen in die Stadt. Die Arbeit verlangte es. Ich blieb mit den Kindern in der Huette. Meine anfaenglichen Aengste habe ich offensichtlich in den Griff bekommen und mich bestens hier eingelebt. Caesar und David malten und schrieben, David las Tim und Struppi "Der blaue Lotus". Alles war friedlich und entspannt. Ich freute mich auf einen geruhsamen Abend mit den Jungs, doch dann kam Kuddel und liess mich wissen, dass am Abend gegen 20 Uhr ein Meter ueber Normalnull Hochwasser sei. Das bedeutete Huette am Fluss. Und tatsaechlich das Wasser kam. Und zwar diesemal (immerhin unsere dritte Flut) recht schnell. Der Sportplatz lief wieder voll, die Strasse wurde zum reissenden Fluss und er Schiffsdurchfahrtsverkehr war enorm. Die Kanuten, Kajaken und Schlauchbooten paddelten vom Sportplatz zum Parkplatz und dann unseren kleinen Weg entlang. Caesar und David waren entnervt, dass ich ihnen nicht erlaubte ins Wasser zu gehen.

Wind&Wetter

Der Tag fing ganz langsam an und floss dann ruhig weiter. Das Wetter zeigte sich durchwachsen mit dunklen Wolken und strahlendem Sonnenschein. Irgendwie ging es mir gar nicht so gut. Uups! Naja. Wohl doch zuviel Bowle und Prosecco am Vorabend. Ein nachmittaglicher Spaziergang mit den Jungs, Martin und Emma am Elbufer entlang tat dem Kopf gut.

Sonntag, August 03, 2008

SkyHigh


Hochseilgarten


4nsere Huettennacbarn luden ihre Enkelkinder und unsere Jungs in den Hochseilgarten nach Geesthacht ein. In Baeumen rumklettern. Genau das Richtige fuer die Jungs. Nach einer wirkliuch schenen anfahrt ueber den Deich und am Zollenspiecker Faehrhaus vorbei lauschten die Kinder aufmerksam den Sicherheitseiweisungen. Auch Steff hoerte brav zu, denn er wagte sich mit "Opa" Joachim auf die Extremstrecke (12 meter hoch). Clive, Marvin, Josefine, Caesar und David kletterten und kletterten. EIn Durchgang nach dem naechsten. Und Steff hing hoch oben in den Baumwipfeln. Mit Gummiarmen und viel Mut. Ich hatte gut lachen. Unten auf fetsem Boden.

Freitag, August 01, 2008

Futsch

Wo sind eigentlich meine Kinder? Ich hab die beiden seit Stunden nicht gesehen. Gott sei Dank hoer ich immer mal wieder ihre Stimmen: auf dem Sportplatz, bei den Nachbarn. Besuch kam unerwartet. Eine Mutter aus der Schule mit ihren beiden Soehnen. Und geregnet hat es aus Kuebeln. Und dann hat es aufgehoert, als haette jemand den Schalter umgestellt. Eine Eule haben wir gestern abend gesehen und einen Fasan. Wie gut, dass die Schermaeuse Abstand halten.

Ich bin ja sooo entspannt!

Beste Gruesse aus der Parallelwelt Bullerbue

Donnerstag, Juli 31, 2008

Die Welt der Wale

Die Jungs feierte mit Serawit und einigen anderen Kindern Serawits 7ten Geburtstag im Zoologischen Museum. Dieses Mal lockten nicht die Dinosaurier sondern die Welt der Wale stand auf dem Lehrplan Ich sass derweil mit meinem Recner im Balutschistan genoss das koestliche MangoLassi und einen nahrhaften Pakora Salat mit fritierten vegetarischen Leckerein und kowatliche Chutneys. Waehrenddessen erlebte die Geburtstagsgesellschaft sagenhafte und spannende Momente mit Herrn Bein. mal wieder Herr Bein . Caesar und David erkannten ihn uebrigens gleich wieder. Und Herr Bein freute sich ueber die Unterstuetzung der beiden und war ganz ueberrascht wieviel die beiden noch vom letzten Mal wuessten.

Mittwoch, Juli 30, 2008

Ruhetag


6 Menschen liegen im Garten.
5 Kinder lesen Mickey Maus.
4 Jungs spielen Skippo.
3 Verwandte essen zu Mittag.
2 Zwillinge halten Siesta.
1 Mutter geniesst die Ruhe des Tages.

Ein sonniger Tag in der Huette

Die Schermaus

Kurz bevor wir die erste Flut in unserer Huette an der Elbe erlebten, machte ich einen kleinen Spaziergang durch die Wege und entdeckte eine ziemlich hochgelegte Huette mit amerikanischen Scheunendach (oder wie andere es erklaeren: mit schwedischem Dach). Ich traf die Huettenbesitzer, ein aelteres Ehepaar gerade beim Rosenschneiden an. Wir kamen ins Gespraech und die beiden berichteten mir, dass sie bereits 70 Jahre hier an der Elbe sind, als ich ploetzlich ein perlziges Tier mit einem gruenen Apfel im Maul an mir vorbeihuschen sah. IIIIIEEEEYYYKKK!!!!, DACHTE! ich und stammelte: Ratten? Der Huettenbesitzer beruhigte mich und erklaerte mir: "Das sind Schermauese! Reine Vegetarier. Die tun nichts. Die sind fast zutraulich und kommen manchmal ganz nah (IIIIIEEEEYYYKKK!!!!). Na gut dachte ich Maeuse wenigstens. Keine Ratten!

Zurueck in unserer Huette bat ich Steff Schermaeuse in Wikipedia nachzuschlagen.

Ich sage nur: "Ebenfalls häufig ist die Bezeichnung … W..s..r..t. IIIIIEEEEYYYKKK!!!!

Montag, Juli 28, 2008

Tidenhub


Es ist spannend. Fuer Caesar und David heisst das Abenteuer Freiheit. Noch nie haben sich die beiden so selbststaendig bewegt. Sie erkunden nach und nach das Gelaender unserer Bilderbuch-Parallelwelt mit seinen Sport- und Spielplaetzen, mit Badesee und Elbprielen, die bei Niedrigwasser ebenfalls zum Badevergnuegen einladen.

Nach einem sonnigen Tag mit schwimmen im See mit Papi und Fussballtraining mit Helge und Uenal genossen wir gerade ein kuehles Bier, als Oskar samt Papi (die wollten eigentlich schon lange wieder zurueck in die Stadt) ploetzlich im Garten stand und uns fragte, ob wir Lust auf ein bisschen Ebbe am Priel haetten. Klar. Wir entdeckten einen toten Krebs und bestatteten ihn. Wir staunten ueber ein auf Grund gelaufenes Schiff samt Kapitaen. Die Jungs entdeckten einen untergegangenen Kahn (leider aus Eisen und somit recht gefaehrlich wegen der rostenden scharfen Kanten. Bevor das Wasser wiederkam machten wir uns am Strand entlang auf den Weg nach Hause in unsere Huette an der Elbe.

Kinderflut

Marvin, Clive, Josephine, Arthur, Nela und dann kamen auch noch Viktor und Oskar. Und alle warteten auf Caesar und David, die mit Steff Kanu fahren waren auf der Bille. Am Abend waren dann alle da tobten durch unseren kleinen Garten ins Indianerzelt (Steffs altes aus den 60ern), huepften auf dem Trampolin und verschwanden Richtung Sportplatz. Und spaeter fanden dann wir (vier) den Weg zum Naturschutzgebiet, wo Oskar mit seiner Familie der realen Welt entfloh. Ein Glas Rotwein bei untergehender Sonne und aufkommeneder Flut. Was fuer ein Luxus!

Tana&Silas...

... kamen auch mal vorbei, um sich die Huette anzuschauen. Natuerlich zog Bullerbue auch die beiden in seinen Bann.

Mittwoch, Juli 23, 2008

Suns@St.Pauli