Mittwoch, August 29, 2007

Schulkind David



































David sitzt leider nicht bei den Kindern, die er aus dem Kindergarten oder vom Spielplatz kennt. Ich mache mir dennoch keine Sorgen, denn David findet so schnell neue Freunde. Und in seiner Naehe scheine sehr nette Jungen und Maedchen zu sitzen. Mal sehen wie das diesesmal funktioniert. Bislang haben meine Kinder einen ausserordentlich guten Geschmack in der Wahl ihrer Freunde gehabt. Ich hoffe, das bleibt so!

Einschulung 1

Die Taschentuecher brauchte ich gar nicht. Die Einschulung verlief traenenfrei! David war der Erste. Das gab zwar gemaule von Caesar. Aber ich erklaerte ihm die ausgleichende Gerechtrigkeit mit: "Du kamst immerhin als Erster auf die Welt!" Und damit war das Thema vom Tisch! Um 10.30 startete das Rahmenprogramm fuer die Erstklaessler der 1b. Die Patenklasse 3b hatte allerlei einstudiert. Nach mehreren Vortraegen mit Gesang und Clownerei wurden dann die Namen der Neuen aufgerufen. David stapfte stolz nach vorn, positionierte sich direkt in der Mitte und liess gleich seinen Paten den Schulranzen tragen. Freches Schulkind!

Nach einem dreiminuetigen Break, die Eltern durften Bilder machen, marschierte die 1b dann in ihre Klassenraeume. Die erste echte Schulstunde wurde eingelaeutet. Wir durften nicht mit.

Dienstag, August 28, 2007

Schulkinder

Es geht los. Der Countdown laeuft. Der Tag der Einschulung ist gekommen. Meine Kinder sind so gross geworden. Heute um 10.30 beginnen die Feierlichkeiten. Zuerst wird David eingeschlult. Um 14 Uhr dann ist Caesar an der Reihe. Ich wuensche meinen Kindern einen schoenen ersten Tag und einen wundervollen Start in ihr neues Schulleben.
Jetzt muss ich schnell die Taschentuecher suchen. Spaeter mehr!

Donnerstag, August 23, 2007

L.O.G.G.

Heute kam mir etwas zu Ohren, das konnte ich kaum fassen. Ich bekam in der Sekunde Gaensehaut vor Abscheu & Ekel. Es ist wohl so, dass man in einigen finanziell gut oder auch besser gestellten Teilen Hamburgs an Schulen und Kindergaerten das Logo L.O.G.G. der H&M Kindermarke mit "Leider ohne Geld geboren" uebersetzt.
Welcher bornierte Arsch kommt eigentlich auf so eine herzlose, ueberhebliche und extrem dumme Idee? Wohl der, fuer den gilt: Leider ohne Gehirn geboren!

Planetarium























Ich weiss gar nicht, wann genau ich das letzte Mal im Planetarium die unendlichen Weiten des Weltalls angestaunt habe. Heute flog ich mit Caesar & David ins All. Auf roten, bequemen Sesseln lehnten wir uns zurueck und sausten in einer geheimnisvollen Papierrakete vorbei an den neun (eigentlich ja nur noch acht!) Planeten unseres Sonnensystems: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus & Neptun und zu guter Letzt am kleinen Pluto. Kindgerecht & spannend wurden die einzelnen Wanderer (griech. Planet) erlaeutert, ihre Besonderheiten hervorgehoben. Wir lernten, dass der Mars seine rote Farbe vom rosten seiner Gesteine erhaelt, dass die Winde auf der gasigen Oberflaeche des Jupiters viel maechtiger sind als der maechtigste Hurricane unseres Planeten.

Und dann wurde der Sternenhimmel gezeigt. WOW! Das Planetarium und Das Geheimnis der Papierrakete ein absolutes Muss fuer neugierige Kinder und ihre Eltern.

Und wir trafen Oskar wieder. Mit dem hatten die Jungs sich vor zwei Tagen auf der Piazza befreundet. Er kommt mit Caesar in eine Klasse. Die drei hatten auf dem Spielplatzt im Stadtpark noch stundenlang Spass.

Ben

Drei Wochen kein Kindergarten. Zwei Kinder, die ihre Ben-Verabredung abholten: Grosse Freude. Laute Freude. Kopfschmerzen! Caesar & David wurden gebuehrend von ihren alten Kindergartenfreunden begruesst. Rogan klammerte sich an die beiden und wollte sie gar nicht mehr loslassen. Ramon war ganz ueberrascht & Louis nicht auffindbar. Und Ben bereits seit Stunden (oder wie Diana sagte: "seit zwei Tagen") in Warteposition. Auf dem Nach Hause-Weg umarmten sich die drei immer und immer wieder. Wahre Freunde!

Dienstag, August 21, 2007

One Minute Sculpture























Regen bis auf die Haut. Damit begann der Tag. Bei Anna einen Caffe Latte zum wach werden. Als der Regen mal zwei Minuten nachliess, fuhren wir schnell zu den Deichtorhallen. Erwin Wurm praesentiert dort derzeit seine aufgeblasenen Werke. Ein Hochgenuss derartige Kunst mit Kindern anzusehen. Caesar legte sich prompt auf den Boden und versuchte die eine oder andere Skulptur nachzubilden. Ein Museumswaechter wurde ausgefragt, ob denn der Hund echt sei und wie genau denn eigentlich der Briefkasten in den (echten, toten, ausgestopften und etwas eckligen) Koeter reingekommen ist. NEIN. Ich wollte es auf gar keinen Fall genau wissen.

Andere Kunstinteressierte lachten laut im aufgepumpten Haus, als C&D anfingen mit der Huette zu sprechen. Mir gefiel neben dem Mann, der die Welt verschluckte auch der Zitronenbeter besonders gut. Das schmelzende Guggenheim-Museum (New York) fand ich sehr schoen. Das saehe bestimmt besonders gut neben einem weissen MacBook aus. David sagte, dass koenne er auf jeden Fall am Wochenende mit Papi nachbauen.

Eines ist sicher. Moderne Kunst ist grossartig fuer Kinder. Sie geben uns eine ganz andere Sicht auf diese mitweilen unverstaendlichen Werke. Ich habe uebrigens versucht ein nachgebautes Kunstwerk - ein mit Wurst belegtes Broetchen - detailgenau nachzubauen. Hat auch geklappt, konnte es nur nicht mehr fotografieren, denn es verschwand innerhalb einer Minute in Caesar's Bauch. Unsere Hommage an Erwin Wurm!

Montag, August 20, 2007

Gegensaetze


Weihnachten 2003 schenkte ich meinen Kinder ein selbstgestaltetes Buch. Hier ein paar Seiten zur Ansicht. Und wie klein die beiden auf den Bildern sind. Und jetzt nur noch acht mal schlafen und Tusch & Fanfaren!!! schon sind sie Schulkinder!

Ninjas in Altona























Ein kurzer Ausflug nach Altona stand auf dem Programm nachdem mir heute morgen einfiel: Montags Museumsruhetag. Mist. Also Geschenk fuer Niyma besorgen und nebenbei ueber sensationelle Ninja-Kopfbaender stolpern. Grosses Geschrei im Laden: "Wir wollen die. Bitte!" Ich hatte die schon laengst heimlich gekauft. Mit Hilfe von Verkaeuferinnen und Kundinnen. Einer lenkte ab. Eine packte ein. Ich bezahlte.

Erst eine Stunde spaeter zauberte ich die Ueberraschungen aus meiner Tasche hervor. "Mami, Du bist die beste Mami auf der ganzen Welt!"

Hoffentlich merken sich die beiden das fuer die naechtse Streiterei, wenn ich wieder "gemein" bin!

Donnerstag, August 16, 2007

Elvis lebt!












Heute ist Elvis' 30. Todestag. Also ziehe ich mein Elvis T-Shirt an und hoere mit Caesar und David den King. Und dann hab ich noch diese Beweise in meinen Bilderordnern entdeckt. Damals 2000 in Las Vegas, da schritt ich noch mit Elvis zum Traualtar. Und den bekloppten Moechte-gern-Impersonator mit der Elvis-Brille traf ich 2007 in einem Supermarkt in New Jersey. Wer hat dem nur gesagt, dass er einen auf Elvis machen sollte?

Safari-Tour


Gruppenbild mit Jutta! (links in orange)

Drehwurm























Nach so vielen Tieren und Busfahrten war der Bewegungsdrang gross und der Freizeitpark nur wenige Schritte entfernt. Also rein in die Karussells. Und davon gab es reichlich. Es gab Karussells mit Raupe Nimmersatt und Batman. Mit Teetassen und Flugzeugen. Mit Walen, Schwaenen und Disney-Enten. Die Hauptsache war, es drehte sich!

Um 17 Uhr trafen sich alle Gruppe wieder am Bus und mit lautem Stimmengewirr & Motorengeraeusch wurden wir zurueck zur Sternschanze gebracht. Ein abenteuerlicher Tag lag hinter uns.

Heia, Safari!

Begegnungen























In einem doppelstoeckigen Safaribus fuhren wir durch das Freigehege. Vorbei an Bisons und Antilopen. Eine Giraffe, die wohl den Busfahrer kannte, steckte ihren Kopf soweit in den Bus hinein, dass die Kinder sich gar nicht mehr beruhigen wollten. Weiter ging es zu den Loewen und vorbei an den Tigern. Die allerdings durften ihre Koepfe nicht zu uns hinein stecken. Alle Fenster & Tueren waren dicht.

Bei den Rehen, Eseln, Ponys und Ziegen durften die Kinder raus. Fuer einige wirklich das erste Mal, dass sie Tiere (ausser im Fernsehen) sahen.

Mittwoch, August 15, 2007

JC-Tour

Abfahrt 10 Uhr. Ziel Safari-Park, Hodenhagen. Das JesusCenter lud die Kinder ein und ich war auch dabei. Caesar und David freuten sich besonders Eddie und Pickie wieder zu sehen.

Und dann kam auch schon der Bus. Die altbewaehrte Alternativ-Busreise hatte dieses Mal den amerikanischen Schulbus geschickt. Sensationell. Aber stilvolles Reisen kann auch ziemlich anstrengend sein und so ein alter Schulbus recht laut. Die gefuehlte Geschwindigkeit liegt ausserdem weit ueber der eigentlichen Stundenkilometerzahl.

Im Park dann teilten wir uns in mehrere Gruppen auf. Unsere Gruppe (braune Buttons) taufte ich die St. Pauli-Gruppe. Natuerlich gehoerten Caesar & David dazu. Ausserdem ihr neuer Freund Emir und die Zwillinge Lone & Marla. Eine besonders nette und sehr harmonische Bande von Kleinkindern.

Dienstag, August 14, 2007

Sternenfahrt























Das Programm des Hamburger Ferienpasses kann sich wirklich sehen lassen. Heute brachte ich die Jungs zur Sternenwarte nach Bergedorf und natuerlich waren die Sterne, das Universum und der ganze Rest das Thema. Leider durfte ich nicht dabei sein. Schweren Herzens gab ich die beiden ab, wuenschte ihnen einen wunderbaren Tag und liess sie ziehen.

Mit etwa 40 anderen Kindern, alle im einheitlichen Planetarium-Sternenwarten-T-Shirt, jeder Menge Aufpasser & Aufgaben fuhr die Horde etwa zum Planetarium und sah dort den Film Meine Heimat - Unser Blauer Planet. Durch eine Teleskop durften sie auch sehen. Und kann man Caesar und David Glauben schenken, sahen sie den Jupiter, den groessten Planeten, der ganz aus Gas ist und auch den kleinesten Planeten Pluto (der ja gar keiner mehr ist). Und die Sonne sahen sie auch. Auf dem Nachhauseweg wurde ich mit dem neuen Wissen geradezu bombadiert. Herrlich! Ich glaub' naechste Woche geh ich mit den beiden mal allein ins Planetarium. Dann koennen sie mir ja alles erklaeren, meine kleinen Schlaukoepfe.